Babylon ORCHESTRA "Minimal Acoustic Poetry-Zwischen Iran und Palästina" Am 17. Oktober um 21 Uhr im HAU1

17 Oct 2018

“Lieder zwischen Euphrat und Elbe”- Auch im dritten Konzert der Reihe werden musikalische und literarischen Traditionen in Dialog mit der Moderne gesetzt.

Mit dem Projekt „Lieder zwischen Euphrat und Elbe- Neues zwischen den Strömen“ widmet sich das Babylon ORCHESTRA der künstlerischen Zusammenarbeit von jungen zeitgenössischen KomponistInnen und LiteratInnen des Nahen und Mittleren Ostens.
Diesmal ist der palästinensisch-kanadische Komponist John Farah eingeladen, das Orchester mit seiner Musik und orientalisch-minimalistischen Klavier-und Elektroniksounds zu erweitern. John Farah beschäftigte sich mit den avantgardistischen Strömungen des 20. Jh. und entwickelte aus Erfahrungen in verschiedenen Jazz-und Improvisationsszenen, der Arbeit mit elektronischen Instrumenten, sowie Anleihen aus der Renaissance-Cembalomusik seinen eigenen persönlichen Stil. Des Weiteren werden neue Stücke des zeitgenössischen Komponisten Amen Feizabadi (Iran) vorgestellt, u.a. die Vertonung eines szenischen Textes der iranischen Filmregisseurin Farnaz Jurabchian. Als Solistin und besonderer Gast wird die niederländisch-iranische Sopranistin Lilian Farahani erwartet, um die neuen Stücke darzubieten. Aus den Reihen der Orchestermusiker werden auch einige Stücke vorgestellt, u.a. von Damir Bacikin und Mischa Tangian. Als eine Art Intermezzo werden innerhalb der Veranstaltung Gedichte der syrischen Lyrikerin Widad Nabi vorgetragen, welche musikalisch von Solisten des Orchesters und von John Farah untermalt werden.

Weitere Informationen auf der Website des HAU

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